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Ist das Motorrad-Basis-Sicherheitstraining empfehlenswert?
Zu Beginn der Motorradsaison habe ich an dem ADAC Motorrad-Basis-Sicherheitstraining teilgenommen und möchte einen kurzen Einblick, sowie ein Feedback zum Training geben.
Die Buchung
Das Buchungsverfahren war relativ übersichtlich, allerdings war das Angebot an Terminen für das ADAC Motorrad-Basis-Sicherheitstraining sehr eingeschränkt. Des Weiteren ist das Angebot an Wochenenden besonders gering. Da nur 12 Teilnehmer pro Training teilnehmen können, sind die Trainings schnell ausgebucht.
Die Kursgebühr beträgt zwischen 99€ für ADAC Mitglieder und 115€ für Nicht-ADAC-Mitglieder. Voraussetzung ist eine gültige Fahrerlaubnis, eigenes Motorrad und Schutzkleidung.
Die Trainingsinhalte beinhalten:
- Richtiges Sitzen, Blicken und Lenken in Slalomparcours und Kurvenstrecke
- Verfeinerung des Balancegefühls
- Erarbeiten von Schräglage-Reserven und der richtigen Lenktechnik
- Auswirkungen von Vorder- und Hinterrad-Bremse bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, sowie auf trockener und nasser Fahrbahn
- Wie geht man mit schwierigen Fahrsituationen um? Welche Manöver helfen diese zu bewältigen? Handlungsmuster lernen, um optimal zu reagieren.
- Viele Tipps und Tricks zum Fahrzeughandling
Die Anreise
Als ich einen passenden Termin gefunden hatte, musste ich vor der Anreise beachten, dass ich 15 Minuten vor Kursbeginn erscheinen sollte. Ebenfalls mit einem verkehrssicheren Fahrzeug. Außerdem ist das Tragen von vollständiger Schutzkleidung bei dem Motorrad-Training Pflicht.
Das Training fand am Kurt-Schumacher-Damm 176 in Berlin statt. Im Grunde genommen ist das Ziel mit dem Motorrad gut zu erreichen.
Anfangs mussten alle Teilnehmer einen Zettel mit den Haftungen und den Verhaltensregeln unterschreiben. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, stellte sich unser Trainer vor. Anschließend sollten auch wir uns vorstellen und unsere Wünsche an das Training äußern.
Im Anschluß erklärte uns der Trainer welche Regeln zu befolgen sind:
- innerhalb der Gruppe nicht überholen
- nicht zu schnell fahren
- den Vordermann nicht bedrängen
- wenn man erschöpft ist, eine kleine Pause einlegen
- Sicherheitskleidung tragen
- jeder ist für den sicheren Zustand seines Fahrzeuges zuständig
- Außerdem überprüften wir vor Fahrtbeginn gegenseitig unsere Reifen auf Fremdkörper, Profiltiefe und Reifendruck.
Das Einfahren
Nach der Überprüfung sollten wir uns ein paar Runden einfahren und die Trainingsstrecke kennenlernen. Der Übungsplatz ist im Vergleich zu anderen Übungsplätzen, wie zum Beispiel in Linthe, sehr klein.
Während des Einfahrens sollten wir dem Trainer nachfahren und verschiedene Positionen, die er beim Fahren vorgemacht hatte, nachstellen. Dazu zählte unter anderem Freihändig fahren.

Die ADAC Motorrad-Basis-Sicherheitstraining Übungen
Übung 1: Slalomfahrt
Anschließend stellte der Trainer Pylonen auf, die wir umfahren sollten. Während der Slalomfahrt hat der Trainer uns genau beobachtet und gab uns Hinweise, wie wir die Slalomfahrt noch verbessern könnten.

Übung 2: Hindernisfahrt
Weiterhin baute der Trainer ein Hindernis auf, welches aus Pylonen, die waagerecht aufgestellt waren, bestand. Anschließend sollten wir mit 50 km/h den drei Pylonen ausweichen. Nachdem wir dies durchgeführt hatten, trafen wir uns alle an einem Sammelpunkt, wo der Trainer uns fragte, ob wir glauben, dem Hindernis ausgewichen zu sein. Darauf antworteten alle überzeugt „Ja“, da wir keinen der Pylonen umgefahren oder berührt hatten. Danach zeigte er uns einige Aufnahmen, die während der Übung angefertigt wurden. Auf diesen war zu erkennen, dass wir zwar mit dem Reifen das Hindernis nicht umgefahren haben, jedoch wären wir mit unserem oberen Teil des Motorrades oder mit unserem Körper gegen das Hindernis geprallt. Denn wir waren alle zu eng an dem Hindernis vorbeigefahren.
Das war eine ernüchternde Erfahrung, diese Fehleinschätzung. Außerdem wies der Trainer uns darauf hin, dass wir einen Lenkimpuls auf den Lenker ausüben sollen. Im Grunde genommen sollten wir gerade auf das Hindernis zufahren und entweder links oder rechts einen Impuls ausüben, damit wir an einer der Seiten mit genug Abstand vorbeifahren konnten. Zudem sollten wir genau auf unseren Blick achten. Es war ein riesen Unterschied zu sehen, wenn man den Lenkimpuls ausgeführte und dabei auf seinen Blick geachtet hat.

Übung 3: Bremsen
Nach der Hindernisfahrt hatte die gesamte Gruppe ein gutes Gefühl im Ausweichmanöver, sodass wir zum Punkt „Bremsen“ übergehen konnten.
Zuerst erklärte uns der Trainer, worauf wir beim Bremsen besonders achten sollen. Zum einen sollten wir die Hinterradbremse nicht zu stark betätigen, da sonst das Hinterrad blockieren würde. Zum anderen sollten wir bei der Vorderradbremse den Druckpunkt finden und ab da dann den Bremshebel richtig betätigen. Außerdem sollten wir den Lenker gerade halten, damit wir nicht mit dem Motorrad umkippen. Wir hatten drei Durchgänge um jeweils an den drei Zielen stehen zu bleiben.
Mittagspause
Nachdem wir das Bremsen abgeschlossen hatten, war es Zeit für eine Mittagspause. Verpflegung war nicht gegeben. Man konnte aber gemeinsam bei einem Lieferservice Pizza bestellen.
Übung 4: Schrittgeschwindigkeit
Im Weiteren Verlauf hatten sich die Teilnehmer gewünscht, das Thema „Fahren mit Schrittgeschwindigkeit“ durchzunehmen. Da man in Berlin öfter in den Berufsverkehr gelangt, ist das Fahren mit Schrittgeschwindigkeit sehr wichtig. Anschließend stellten wir uns jeweils zu viert in einer Reihe auf und versuchten so langsam wie möglich zu fahren.
Die Geschwindigkeit war in Ordnung, jedoch sah das ganze ziemlich wackelig aus. Demzufolge gab uns der Trainer einen Tipp: Wir sollten die Kupplung am Schleifpunkt halten, dazu etwas Gas geben und die Geschwindigkeit dann mit der Hinterradbremse regulieren. Nachdem funktionierte das Ganze einwandfrei und wir fuhren sehr langsam und ordentlich.

Übung 5: Kurvenfahrt
Das nächste Thema war „Kurvenfahrten“.
Zuerst sollten wir, wie bei den Übungen zuvor, zeigen wie wir in den Kurven fahren. Anfangs malte uns der Koordinator mit Kreide einen Strich auf den Reifen, um zu sehen, wie weit man mit dem Reifen noch in die Schräglage gehen könnte. Nach dem ersten Durchgang wies der Koordinator darauf hin, dass man in der Schräglage noch einen Lenkimpuls geben und wieder auf den Blick achten sollte. Außerdem sollte man immer zum Kurvenausgang schauen. Dadurch erreichte man eine bessere Schräglage. Zum anderen malte der Trainer zusätzlich mit Kreide auf, welche Linie wir in der Kurve fahren sollten, weswegen unsere Schräglage in der Kurve wesentlich besser war, als zuvor.

Übung 6: Bremsen in der Kurve
Zuletzt kam die Übung „Bremsen in der Kurve“. Das ist für die meisten Motorradfahrer eine Horrorvorstellung. Zuerst fuhr der Trainer in den Kreisverkehr und führte drei Bremsungen in der Schräglage durch. Die erste war das Bremsen mit der Hinterradbremse. Folglich führte das nicht zu dem erwünschten Erfolg. Der Trainer wurde nicht langsamer. Außerdem wäre ihm das Heck bei einer richtigen Bremsung weggerutscht, hätte er kein ABS gehabt.
Im Folgenden bremste er in der zweiten Runde mit der Vorderradbremse und das Motorrad richtete sich sofort auf. Im Anschluss machte er in der dritten Runde eine andere Bremsung. Diese kannten wir alle noch nicht. Er bremste mit der Vorderradbremse ab und gab gleichzeitig einen Lenkimpuls in die Richtung der Kurve. Dadurch verringerte sich die Geschwindigkeit und das Motorrad richtete sich nicht auf. Diese Bremsung war für uns all eine neue Erkenntnis. In der Fahrschule wurde uns immer gelehrt, in den Kurven mit der Hinterradbremse zu bremsen.
Feedback
Am Anfang des Trainings habe ich die Wünsche geäußert, meine Sitzposition auf dem Motorrad zu verbessern. Dementsprechend wurde ich während des Trainings darauf hingewiesen, dass ich mich so nah wie möglich an den Tank setzen soll. Als ich mir das verinnerlicht hatte, war meine Sitzposition schon mal wesentlich optimaler. Demgemäß wurde mein erster Wunsch erfüllt. Desweiteren war es mein Wunsch, das Fahren mit Schrittgeschwindigkeit zu verfeinern. Wie ich oben bereits beschrieben habe, war dies ein Punkt im Tagesablauf und wurde zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt.
Im Grunde genommen hatte ich nach dem Training das Gefühl, dass ich mein Motorrad besser kennengelernt habe und jetzt auch besser beherrsche. Schließlich bin ich sehr glücklich, das Training gemacht zu haben und würde es jedem Motorradfahrer empfehlen, da man immer noch etwas Neues lernen und verbessern kann. Allerdings würde ich das Training in Linthe bevorzugen, da der Platz in Tegel sehr begrenzt ist.
Zum Jahreswechsel 2015/2016 war es soweit: Der Auto Club Europa (ACE) knackte die Marke von 600.000 Mitgliedern. Am gesetzten Stichtag zählte der ACE 614.477 Mitglieder. Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass der ACE in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert.
Die Urlaubsreise wird in Deutschland nach wie vor meistens mit dem Auto angetreten, bzw. unternommen. NRW hat die großen Ferien am 11.07 bereits eingeläutet, die anderen werden folgen. Damit Sie gut vorbereitet und sicher in die Ferien starten, haben wir noch einmal die häufigsten Pannenursachen zusammengefasst. So können sie vor Fahrtantritt noch einmal auf Nummer sicher gehen, damit es sie zumindest bei den hier aufgeführten, häufigsten Pannenursachen hoffentlich nicht erwischt.
Die Autobatterie ist seit Jahren die unangefochtene Nr. 1 unter den Pannenursachen.
Mit viel Abstand, aber immerhin auf Platz 2 folgt der gute alte Autoreifen. Die klassische Reifenpanne ist also leider noch immer eine häufige Pannenursache. Leider haben auch die sog. Runflat Reifen daran nichts geändert. Zwar kann man mit ihnen noch im reduzierten Tempo eine gewisse Strecke weiterfahren. Letztlich muss aber ein defekter Runflat Reifen ersetzt werden.
Der Technikfortschritt macht auch vor den Autos nicht halt. Weshalb Probleme mit der Fahrzeugelektrik mittlerweile zu den dritt häufigsten Gründen für eine Panne verantwortlich sind. Im besten Fall ist es nur die gute alte Sicherung. Leider sind jedoch immer häufiger Steuergeräte oder gar das gesamte Einspritzsystem von einem Defekt betroffen. Außer dem Abschleppen in die nächste Fachwerkstatt bleibt hier leider oft nichts anderes übrig.
Zum Glück eher selten, aber nicht unmöglich: Antrieb, Getriebe und Kupplung. Fairerweise muss man sagen, dass sich ein solcher Defekt schleichend ankündigt. Oftmals rechnen die Besitzer älterer Fahrzeuge geradezu mit einem Getriebe oder Kupplungsschaden. Hohe Laufleistungen bei Automatikgetrieben, sowie überwiegender Betrieb bei Stadtverkehr setzen der Kupplung und dem Getriebe zu. Ein Tipp für Automatikfahrer. Die Verkürzung des Ölwechselintervalls beim Automatikgetriebe soll sich positiv auf die Laufleistung auswirken. Wissenschaftlich nicht geprüft, aber von Schrauberprofis immer wieder propagiert. 🙂
Gerade bei den hohen Temperaturen und den leider nicht zu vermeidenden Staus im Ferienverkehr versagt auch einmal das Kühlsystem. Um Folgeschäden an den Dichtungen und am Motor im allgemeinen zu vermeiden, sollten sie bei Temperaturen im sog. roten Bereich den Wagen Motor sofort abstellen und warten, bis sich dieser wieder abgekühlt hat. Und bitte versuchen sie nicht den Motor Behelfsweise mit einem Eimer Wasser zu übergießen und ihm so Kühlung zu verschaffen. Sie wissen alle was mit einem Glas passiert, dass man so behandelt. Stellen Sie sich das mal in „groß“ vor… 🙂
In der MDR Umschau vom 17.03.2015 wurden Deutschlands Automobilclubs getestet. Mit dem präparieren eines Unterdruckschlauches wollte man herausfinden, ob die Pannenhelfer den Fehler vor Ort finden. Interessant hierbei waren neben den recht unterschiedlichen Wartezeiten auf die Pannenhelfer auch die Resultate. Leider hat keiner der von den Clubs geschickten Pannenhelfer den Fehler finden können.